Monatsarchiv September 2008

Es folgen alle Einträge, die im September 2008 veröffentlicht wurden.


Wieder zu Hause

30. September 2008

Ich bin wieder zu Hause – zumindest länger als nur 6 Stunden am Stück – nach 5 Wochen Pendeln zwischen Aachen, Bonn und Bochum. Das Praktikum hat eine Menge Spaß gemacht, auch wegen der eher seltenen Gelegenheit mit Objective C und für eine Apple-Plattform zu entwickeln (und das Produkt von unserem persönlichen Steve-Jobs-Fake präsentieren zu lassen).

Das nächste Mal nehme ich mir eine Wohnung oder ein Zimmer für einen Monat, anstatt mit der Bahn zu pendeln. Verspätete volle Züge sind auf Dauer nicht auszuhalten.

Erkenntnisse:

  1. Nutellabrötchen sind keine langzeittaugliche Ernährung
  2. Egal wie laut die an CruiseControl angeschlossene Sirene ist, jemand commited trotzdem Code, der die Tests nicht besteht
  3. Nicht alles, was auf dem iPhone Simulator läuft, läuft auch auf dem iPhone (Kein NSXMLDocument, kein NSPredicate, …)
  4. Exception-driven development > Test-driven development
  5. Evolving architeture + non-experts = Jede Woche alles komplett umschmeißen
  6. Ruby on Rails als Gameserver ist komisch, aber funktioniert
  7. Der Post-It- und Papierrollenverbrauch von Agile-Development-Teams ist der Nagel zum Sarg der Waldbestände
  8. Verlasse dich auf Pizzadienste und du bist verlassen
  9. Am Anfang weiß jeder, dass Tests wichtig sind, in der Mitte vergisst es jeder, und am Ende fällt es einem schmerzlich wieder ein.
  10. BÄM!



Praktikum

7. September 2008

Ich nehme ja gerade an einem “eXtreme Programming” Praktikum am B-IT in Bonn teil. Unter diesem eher seltsamen Begriff versteht man einen flexiblen, in kurze Zyklen strukturierten Software-Entwicklungsprozess, der sich durch dichte Kommunikation und Pair-Programming auszeichnet.

Macht bislang viel Spaß. Bringt aber mit sich, dass ich dank der notwendigen Bahnfahrten nur 7 Stunden pro Tag zu Hause bin bzw. diese 7 Stunden schlafe. Am Wochenende bin ich praktisch immer bei meiner Freundin in Bochum.

Ich bin ein Nomade.


Erster Tag mit dem iPhone

2. September 2008

  1. Es ist verdammt praktisch und cool
  2. 3 Stunden Video + 1 Stunde Surfen + 2 Stunden Musik + 1 Stunde Rumspielen + StandBy = Akku leer
  3. Trotzdem nicht mal 10 MB Traffic verbraucht
  4. Das Einrichten meines SMTP-Servers war irgendwie buggy
  5. Der schnelle Umgang mit der Tastatur will geübt sein, klappt dann aber gut. Die Autokorrektur kann nerven
  6. Unterwegs Fotos schießen und per Mail verschicken ist besonders cool
  7. Ist leichter und bequemer in der Hosentasche, als gedacht
  8. Viele Apps aus dem AppStore fühlen sich wie Bananaware an
  9. Meine Sony InEar-Kopfhörer sind natürlich besser, als die mitgelieferten, die aber auch nicht so schlecht sind
  10. Jedes (gefühlte) dritte Blog hat Posts zum iPhone, was diese besonders langweilig macht

YAIP (Yet another iPhone Post)

1. September 2008

Ich habe mich entschieden und mir doch ein iPhone geholt. Über dieses schreibe ich gerade auch diesen Post. Mal sehen, ob die Wordpress App was taugt.

Endlich wieder unterwegs Musik.