Technisches
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Die Playstation 3 scheint gewisse Inkompatibilitäten mit der Internetsharing-Funktion von Mac OS X zu haben. Ein kleiner Workaround schafft Abhilfe.
- Internetsharing deaktivieren
- Datei /etc/bootpd.plist als root öffnen
- Den Schlüssel reply_threshold_seconds suchen und den Wert von 4 auf 0 ändern
- Internetsharing wieder aktivieren
Jetzt sollte der Einstellungs-Wizard der Playstation keine Probleme mehr mit der Einrichtung haben.
Gerade bemerkt: Google bietet mit Google Blogsearch nicht nur eine spezielle Suche für Blogs an, man kann Suchanfragen nach bestimmten Schlüsselwörtern als RSS-Feed abonnieren und so bestimmte Themen in der ganzen Deutschen Blogosphäre verfolgen, ohne einzelne Blogs abonieren zu müssen.

Praktisch.
Hätte ich einen imaginären Schlüsselbund mit je einem Schlüssel für jeden Account auf irgendeiner unwichtigen Website, den ich je angelegt habe, könnte ich ihn nur mit einer Schubkarre mit mir schleppen. Für jeden Scheiß und jedes kleine Forum muss man sich anmelden und braucht praktisch immer auch eine Mailadresse. Da ich mir völlig unbekannten Websites ungerne meine richtige Mailadresse anvertrauen will – auch so klopfen täglich schon hunderte Spammails an der Tür meines Spamassassin – brauche ich dafür Webwerf-Adressen. Adressen, die ich schnell angeben, abrufen und bei Bedarf löschen kann, wenn sie Spammern in die Hände gefallen sein sollten.
Wenn ich mich z.B. bei tolleseite.tld anmelde, will ich tolleseite.tld@meiendomain.tld als Mailadresse angeben können.
Das kann man ziemlich schnell mit Hilfe einer CatchAll-Weiterleitung realisieren. Leider bekommt man so auch eine Menge Delivery-Failed-Abfall zugestellt. Grund: Manche Spammer sind asozial genug, fremde Domains für eigene, gefakte Absender (mike.smith@rolleyes.de) zu benutzen. Geht so eine Mail an eine ungültige Empfängeradresse, bekommt mike.smith@rolleyes.de – also ich – eine Antwortmail mit einer Fehlermeldung. Diese Mails summieren sich zum einen locker auf mehrere hundert am Tag und passieren zudem auch noch oft genug die Spamfilter.
An dieser Stelle gebe ich euch kurz Zeit, den Hass auf diese *zensiert* auszuspucken… ah, schon besser. Also weiter:
Wir müssen unserem Mailserver also beibringen, nur Mails an Adressen der Form domain.tld@meinedomain.de weiterzuleiten. Im Fall von Exim4 kann man das z.B. durch folgenden Router relaisieren:
localpart_is_domain:
driver = redirect
domains = meinedomain.tld:meinezweitedomain.tld
local_parts = ^.*\\.(de|com|org|net|cc|info|biz|tv|uk|at)\$
data = usernamedesempfaengers
Die von Exim bedienten Domains werden durch Doppelpunkte getrennt angegeben – bei einer einzelnen Domain einfach nur diese ohne Doppelpunkte angeben. Bei Bedarf kann man dem Regulären Ausdruck für local_parts beliebig viele andere TLDs hinzufügen. Bei data den lokalen Usernamen des Empfängers der Mails angeben.
Im oberen Beispiel würden z.B. Mails an google.de@meinedomain.tld, server1.abc.meinprovider.tv@meinezweitedomain.tld, usw. in die Mailbox von usernamedesempfaengers geschickt.
Unter Debian Etch kann man diesen Eintrag z.B. in einer neuen Datei /etc/exim4/conf.d/router/410_exim4-config_localpart_is_domain speichern, anschließend Exims Konfiguration mit Aufruf von update-exim4.conf aktualisieren und mit /etc/init.d/exim4 reload neu laden.