Erdnussbutter und kleine Hunde
7. Juli 2009
7. Juli 2009
18. Mai 2009
The answer to life, the universe and everything
Und für alle, die immer noch glauben, man hätte es mit einer Suchmaschine zu tun: Ein Beispiel, wie man eine richtige Eingabe formuliert und wie gut das klappt. Schade, dass diese Frage nicht einfach mit „Nein“ beantwortet wird.
20. März 2009
Wem Dawkins’ Gotteswahn noch nicht deftig genug einschlug, dem sei Die Gottespest von John Most von 1883 ans Herz gelegt.
Diese Schrift ist ein Alarmruf, gerichtet an den Menschenverstand, sich nicht länger im Kellerdunkel einer gottverpesteten Begriffs-Verwirrung festhalten zu lassen.
Die “Gottespest” hat ihren Weg durch die ganze Welt gemacht; sie ist in vielen Tausenden Exemplaren gelesen worden, und in die meisten modernen Sprachen übersetzt. Der grimme drastische Most’sche Humor mag so manches dicke Brett vor dem Kopf gelockert haben. Aus der grossen Wirkung dieser Brosschüre erklärt sich ihre Beliebtheit. In dieser Beziehung übertrifft sie die Schriften von Ingersoll. Most trifft härter, seine Satyre ist ätzender und nicht so bürgerlich behäbig. Manchem Leser mag es bei der Lectüre der “Gottespest” gehen, wie Heinrich Heine von Erasmus von Rotterdam erzählt, als dieser Ulrich Hutten’s Angriffe gegen die Pfaffen las:
Der Erasmus musste lachen,
So gewaltig ob dem Spass,
Dass ihm platzte in dem Rachen
Sein Geschwür, und er genas.
M.B.
Nicht zuviel versprochen.
Und nun, armes Menschenhirn, halte Stand, denn was jetzt folgt, könnte ein Pferd umbringen! Wir wissen, dass Gott Vater beschlossen hatte, das Menschenpack zu frikassiren. Das that dem Gott Sohn ungemein leid. Er (bekanntlich gleichzeitig Gott Vater) nahm die ganze Schuld der Menschen auf sich und liess sich, um seinen Vater (bekanntlich gleichzeitig Gott Sohn) in seiner Raserei zu beschwichtigen, von jenem zu erlösenden Gesindel zu Tode schinden-natürlich nicht ohne nachträglich wieder frisch und froh in den Himmel zu fahren. Diese Aufopferung des Sohnes (der Eins ist mit dem Sohn) einen solchen Höllenspass, dass er sofort eine allgemeine Amnestie erliess, welche zum Theil noch heute in Kraft ist.
[via]
25. Februar 2009

Geschichtsunterricht ist doch etwas sinnvolles.
Der konkrete Brief scheint ein Kettenbrief mit mit mittlerweile unbekanntem Ursprung zu sein. Anscheinend sind Briefe solchen Inhaltes aber auch nichts ungewöhnliches.
24. Februar 2009