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	<title>*rolleyes* &#187; Philosophie</title>
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	<description>I just can't believe it…</description>
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		<title>Argumente gegen Gott: Das Argument der Ungläubigkeit</title>
		<link>http://www.rolleyes.de/blog/2009/10/05/argumente-gegen-gott-das-argument-der-unglaubigkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbeweise]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Argument der Ungläubigkeit ist ein eher selten gehörtes Argument gegen den christlichen Gott. Dabei ist es eines meiner Favoriten, weil ich bislang keine wirklich guten Antworten darauf gefunden habe. Sein Kern lautet: Die Existenz von Ungläubigen ist ein Indiz gegen die Existenz Gottes. Das Argument lautet wie folgt:

Menschen müssen durch Gott gerettet werden, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Argument der Ungläubigkeit ist ein eher selten gehörtes Argument gegen den christlichen Gott. Dabei ist es eines meiner Favoriten, weil ich bislang keine wirklich guten Antworten darauf gefunden habe. Sein Kern lautet: Die Existenz von Ungläubigen ist ein Indiz gegen die Existenz Gottes. Das Argument lautet wie folgt:</p>
<ol>
<li>Menschen müssen durch Gott gerettet werden, um ewiges Leben zu erlangen. Werden sie nicht gerettet, droht ihnen ewige Verdammnis. (<a href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/3.html#3,16">Johannes 3:16</a>)</li>
<li>Gott will, dass alle Menschen gerettet werden. (<a href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/3.html#3,16">Johannes 3:16</a>)</li>
<li>Vorraussetzung, um gerettet zu werden, ist der Glaube an Gott. (<a href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/3.html#3,16">Johannes 3:16</a>, <a href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/17.html#17,3">Johannes 17:3</a>)</li>
<li>Aus 1-3 folgt: Gott tut sein Möglichstes, damit möglichst viele Menschen an ihn glauben.</li>
<li>Gott ist allmächtig und könnte sich allen Menschen zu erkennen geben.</li>
<li>Es existieren mehr Ungläubige auf der Welt (in Bezug auf den christlichen Gott), als Gläubige.</li>
<li>Aus 5 und 6 folgt: Gott tut nicht sein Möglichstes, damit möglichst viele Menschen an ihn glauben.</li>
<li>Aus 4 und 7 folgt: Das Konzept des christlichen Gottes ist logisch widersprüchlich. Der Christliche Gott existiert nicht.</li>
</ol>
<p>Ein Einwand gegen dieses Argument könnte mit dem freien Willen argumentieren: Würde Gott sich allen Menschen unmissverständlich zu erkennen geben, sodass jeder an seine Existenz glaubt, wäre das ein Bruch des freien Willens. Die Menschen hätten nicht mehr den freien Willen, sich für den Glauben an Gott frei zu entscheiden. Aber das ist Unsinn: Denn Informationen negieren nicht den freien Willen. Man kann sich auch gegen Gott entscheiden, obwohl man sich 100% sicher ist, dass es ihn gibt; z.B. weil man nicht mit seinem Charakter einverstanden ist, oder seine Moral ablehnt. Bestes Beispiel: Satan.</p>
<p>Ein weiterer Einwand könnte sein, dass aus dem Wollen nicht unmittelbar das Tun folgen muss. Allerdings folgt für einen allmächtigen Akteur das Tun direkt aus dem Wollen, weil er keiner Einschränkung unterliegt, außer einer Einschränkung, die er sich selbst auferlegt. Aber eine solche Einschränkung kann ich im Konzept des christlichen Gott nicht erkennen.</p>
<p>Um das Argument zu bekämpfen, müsste man seine Prämissen in Frage stellen. Manche Apologeten würden sogar vielleicht Prämisse 6 angreifen; sie behaupten, es gäbe keine Ungläubigen. Jeder ahne, dass es Gott gäbe, würde sich aber willentlich dagegen verschließen, um sündigen zu können. Das halte ich aber für eine absurde und unhaltbare Entgegnung.</p>
<p>Aber vielleicht fällt ja einem Leser ein gutes Gegenargument ein.</p>
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		<title>Schund</title>
		<link>http://www.rolleyes.de/blog/2009/03/23/schund/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 00:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade voller Abscheu ein Buch zerrissen: Am Anfang war die Information. Der Versuch eines Ingenieurs und Informatikers zu „beweisen“, dass Materialismus, Atheismus, Evolution und alles andere Teufelszeug Unsinn sind. Dabei tarnt sich das Buch in einem halbwegs seriös-rationalen Gewand. Und gerade weil es von einem Informatiker ist, hat man mir es zukommen lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade voller Abscheu ein Buch zerrissen: <em>Am Anfang war die Information. </em>Der Versuch eines Ingenieurs und Informatikers zu „beweisen“, dass Materialismus, Atheismus, Evolution und alles andere Teufelszeug Unsinn sind. Dabei tarnt sich das Buch in einem halbwegs seriös-rationalen Gewand. Und gerade weil es von einem Informatiker ist, hat man mir es zukommen lassen. Ich habe natürlich auch reingelesen. Der Autor hat mich dann aber mit solchen Perlen beglückt:</p>
<blockquote><p>Die höchste Stufe der Erkenntnis liegt vor, wenn für einen Sachverhalt Inhalt und Formulierung vom Schöpfer selbst stammen. Die einzige Quelle, für die das zutrifft, ist die Bibel.</p></blockquote>
<p>Amen Bruder. Wenn Fundamentalismen wissenschaftliche Methodik vortäuschen…</p>
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		<title>Intoleranz</title>
		<link>http://www.rolleyes.de/blog/2009/02/22/intoleranz/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 12:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kreationismus]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Toleranz ist ein Wort, das leicht prostituiert werden kann. Es bedeutet erstmal nur, etwas zu „erdulden“. Das zeigt schon, dass bedingungslose Toleranz totaler Unsinn ist.
1. Die Toleranz gegenüber der Intoleranz führt zur Intoleranz.
 2. Die Intoleranz gegenüber der Intoleranz führt zur Toleranz.
&#8211; Lars Gustafsson

Auch bedeutet Toleranz nicht, dass man jemandem zustimmen muss oder ihn gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toleranz ist ein Wort, das leicht prostituiert werden kann. Es bedeutet erstmal nur, etwas zu „erdulden“. Das zeigt schon, dass <em>bedingungslose</em> Toleranz totaler Unsinn ist.</p>
<blockquote><p>1. Die Toleranz gegenüber der Intoleranz führt zur Intoleranz.<br />
 2. Die Intoleranz gegenüber der Intoleranz führt zur Toleranz.</p>
<p>&#8211; Lars Gustafsson</p>
</blockquote>
<p>Auch bedeutet Toleranz nicht, dass man jemandem zustimmen muss oder ihn gar unterstützen muss. Meinungsfreiheit bedeutet erstmal nur, dass jeder sagen kann, was er will. Es bedeutet nicht, dass dies unterstützt werden muss. Insbesondere bedeutet das nicht, dass die Gesellschaft jede Meinung als gleichwertiges Artefakt behandeln muss. Erst recht nicht bei der Erziehung. <a href="http://controversy.wearscience.com/">Teach the controversy?</a></p>
<p>Die Jünger des Bullshits – Kreationisten und religiöse Fundamentalisten – prostituieren die Begriffe der Toleranz und Meinungsfreiheit gerne für ihre Spiegelfechtereien. Erschreckende Beispiele sind z.B. der Film <em>Expelled</em> von dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3X8aifay678&amp;feature=related">Volksverdummer Ben Stein</a> oder dieser <a href="http://www.silencingchristians.com/">besonders erschreckende Film</a> über die Diskriminierung von Homosexualitäts-Kritikern (sic!).</p>
<p>Toleranz als Tugend impliziert, dass jeder das Recht hat, Argumente vorzubringen. Aber eben auch, dass <em>jeder</em> Sachverhalt der Kritik unterliegen muss. Für jeden Sachverhalt muss Kritik gleichermaßen erlaubt sein. Das bedeutet nicht die absolute Relativierung aller Wahrheit. Wahrheit als Konsens aufgefasst, der sich evolutionär entwickeln kann, erfordert die Intoleranz gegenüber Substanzlosigkeit als Selektionsmechanismus: Die Anstrengung, Bullshit von Nicht-Bullshit zu trennen, den breiten grauen Bereich dazwischen abzustecken und substanzlose Meinungen argumentativ zu eliminieren.</p>
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		<title>Toleranz</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 11:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Philosoph sagte einmal zu einem Fisch: „Der Sinn des Lebens ist zu denken und weise zu werden.“ Der Fisch antwortete: „Der Sinn des Lebens ist zu schwimmen und Mücken zu fangen.“ Der Philosoph murmelte: „Armer Fisch!“ Der Fisch wisperte: „Armer Philosoph!“

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein Philosoph sagte einmal zu einem Fisch: „Der Sinn des Lebens ist zu denken und weise zu werden.“ Der Fisch antwortete: „Der Sinn des Lebens ist zu schwimmen und Mücken zu fangen.“ Der Philosoph murmelte: „Armer Fisch!“ Der Fisch wisperte: „Armer Philosoph!“</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Werner Heisenberg: Der Teil und das Ganze</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 11:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher, Filme und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>

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		<description><![CDATA[Werner Heisenberg (1901-1976) war Deutscher Physiker. Einer der bedeutendsten Physiker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Quantenphysik das physikalische Weltbild auf den Kopf stellte. Er selbst begründete mit vielen Kollegen die Quantenmechanik. Seine bekannteste Aussage ist die Heisenbergsche Unschärferelation, nach der die gleichzeitige Bestimmung von Position und Geschwindigkeit eines Quantenteilchens prinzipiell unmöglich ist.
Zuerst wollte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-857" title="Der Teil und das Ganze" src="http://www.rolleyes.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/heisenberg_der_teil_und_das_ganze-200x316.jpg" alt="Der Teil und das Ganze" width="200" height="316" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Heisenberg">Werner Heisenberg</a> (1901-1976) war Deutscher Physiker. Einer der bedeutendsten Physiker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Quantenphysik das physikalische Weltbild auf den Kopf stellte. Er selbst begründete mit vielen Kollegen die Quantenmechanik. Seine bekannteste Aussage ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heisenbergsche_Unschärferelation">Heisenbergsche Unschärferelation</a>, nach der die gleichzeitige Bestimmung von Position und Geschwindigkeit eines Quantenteilchens prinzipiell unmöglich ist.</p>
<p>Zuerst wollte er Mathematik studieren, aber nachdem er beim Vorstellungsgespräch an der Universität angab, bislang ein Buch über die Mathematik der Relativitätstheorie studiert zu haben, wurde er mit der Feststellung <cite>„Dann sind sie für die Mathematik sowieso schon verdorben!“</cite> fortgeschickt und entschloss sich zu einem Physikstudium.</p>
<p>Über diese Erlebnisse in dieser ereignisreichen Zeit, über Gespräche mit anderen Naturwissenschaftlern über Ethik, Philosophie und Weltbildern vor dem Hintergrund der modernen Physik erzählt er in seinem spannenden Buch „Der Teil und das Ganze – Gespräche im Umkreis der Atomphysik“ Auch über seine Teilnahme an den Uranforschungsprogrammen der Nazis schweigt er nicht und gibt einen hautnahen Einblick in das politische Bild dieser Zeit und den Schwierigkeiten des freien Forschens um des Wissens willen.</p>
<p>Am interessantesten finde ich jedoch die Gespräche über die Auswirkungen wissenschaftlicher Erkenntnisse auf das Weltbild und wie die Forscher selbst ganz persönlich über die Mysterien dachten, die sie Stück für Stück enthüllten.</p>
<blockquote><p>Gott würfelt nicht, das war für Einstein ein Grundsatz, der unerschütterlich feststand, an dem er nicht rütteln lassen wollte. Bohr konnte darauf nur antworten: Aber es kann doch nicht unsere Aufgabe sein, Gott vorzuschreiben, wie Er die Welt regieren soll.</p>
</blockquote>
<p>Ein Satz, wie geschrieben für Kreationisten. (Auch wenn er <a href="http://www.rolleyes.de/blog/2009/01/29/einstein-und-gott/">Einsteins Gottesbegriff</a> etwas verdreht.)</p>
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