Ruby
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Writing applications without tests makes you a bad person, incapable of love.
Schreibt Obie Fernandez in seinem Buch “The Rails Way”.
Natürlich hat er Recht. Man muss schon wirklich eine bößartige Natur haben, ungetesteten Code ins Repository zu commiten und damit dem Rest des Teams, das auf das definierte Verhalten fremden Codes vertraut, den Feierabend zu versauen.
Komischerweise testet trotzdem niemand. Ich habe für einen Vortrag über Software Metriken für Ruby ein Open Source Rails-Projekt gesucht, das ich für die Demo von metric_fu verwenden kann. Und ich habe kein einziges mit anständigen Tests für die Code-Coverage-Metrik gefunden. Die von Rails automatisch angelegten Tests-Skeletons sollten per Default fehlschlagen, bis der Entwickler sie mit sinnvollem Testcode füllt. Sonst kümmert sich scheinbar eh niemand drum.
All you need is love.
Mac OS X 10.5 bringt Ruby 1.8.6 und viele Gems wie Rails und Mongrel von sich aus mit. Bevor man loslegt, sollte man sie nur schnell updaten:
sudo gem update --system
sudo gem update
Als SQL-Datenbank bietet die Installation von 10.5 SQLite an. Wer ein anderes DBMS verwenden will, z.B. so wie ich PostgreSQL, kann sich das mit Hilfe von MacPorts besorgen. MacPorts ist ein Paketmanager für Open-Source-Software für Mac OS X, der die Funktion von Port für BSD nachbildet. Neben MacPorts benötigt man noch Apples Developer Tools, damit MacPorts die runtergeladenen Software-Quellcodes auch kompilieren kann.
MacPorts installiert sich selbst und alle Pakete nach /opt/local/. Deshalb sollte man seine PATH-Variable entsprechend anpassen. Eigentlich sollte MacPorts Installer das automatisch tun, aber MacPorts 1.6.0 hat das bei mir anscheinend versäumt. Folgende zusätzliche Zeilen in /etc/profile schaffen Abhilfe:
export PATH=/opt/local/bin:/opt/local/sbin:$PATH
export MANPATH=/opt/local/share/man:$MANPATH
Anschließend kann man PostgerSQL und das grafische Admintool pgAdmin mit einem Befehl installieren:
sudo port install postgresql83 postgresql83-server pgAdmin3
Achtet auf die Hinweise am Ende der Installation, um PostgreSQL zu starten und erste Datenbanken anzulegen
Abschließend müssen wir noch das Ruby Postgres Gem installieren. Hierbei ist es wichtig, dem Gem-Installer die Pfade zu den Headern unserer PostgreSQL-Installation in /opt/local/ zu geben.
sudo env ARCHFLAGS="-arch i386"
sudo gem install postgres -- \
--with-pgsql-lib=/opt/local/lib/postgresql83 \
--with-pgsql-include=/opt/local/include/postgresql83
Und das war es auch schon.